Machen Videospiele dumm?

Den ganzen Tag nur vor dem PC Bildschirm sitzen, soziale Kontakte vernachlässigen und rotes Pixelblut vergießen, dass ist der Alltag eines Videospielnerds. Viele sehen dies als sehr negativ an, doch ist dem wirklich so? Zuerst sollte man einmal betrachten, welche Arten von Videospielen es gibt. Natürlich sind da auf der einen Seite die Sorte der unglaublich brutalen und stumpfsinnigen Spiele, doch diese sollte man als das ansehen, was sie sind: Spiele für Erwachsene.

Unterhaltung für Erwachsene. Doch wer hält sich noch an diese Gesetze, wenn es für Jugendliche schon heute möglich ist, mit ein paar Mausklicks pornographische Inhalte auf den Laptop zu laden, den die Eltern bezahlt haben. Doch gerade im Bereich der Videospiele existieren tolle Ausnahmen der Regel, die zeigen, dass Games mehr sind als mechanisches Klicken auf einer Plastikmaus und einsames zocken in langen Nächten.

Ein Spiel wie Max Payne 3 stellt den Spieler vor moralischen Diskrepanzen, vor die Kluft zwischen Arm und Reich, in der neureiche Schnösel vor den Elendsbehausungen in einer riesigen Villa mit einer Menge Koks und Schnaps feiern. Ein anderes Beispiel sind die Konzentrations- und Gedächtnis Spiele, die auf der portablen Konsole „DS“ von Nintendo laufen. Selbst 90-Jährige verstehen die Spielmodis und halten sich mit den zahlreichen Übungen jung.

Alles in allem ist es also wichtig, den Sektor Videospiele nicht zu pauschalisieren. Wie überall gibt es zwar auch hier schwarze Schafe und stumpfsinnige Ballerspiele, doch mindestens genauso viele inhaltsreiche Spiele, die kunstvoll Story mit grafischer Eindrücklichkeit verbinden. Um nicht engstirnig zu sein, sollte man sich deshalb mit diesen auseinandersetzen, statt sie zu verdammen.

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